Qualitätsanforderungen

Von Anfang an richtig Sammeln steigert die Effizienz. Je besser die Qualität des Altpapiers an der Quelle, desto weniger Kosten fallen später an.

Es gilt unnötigen Aufwand zu vermeiden. Profitieren davon können die Gemeinden (und andere Sammler) durch höhere Entsorgungserlöse sowie die Verwerter, welche einen geringeren Reinigungsaufwand leisten müssen.

Durch papierfremde Inhaltsstoffe, wie Klebstoffe, Plastikfolien, Metallklammern, Textilien, synthetische Materialien etc. steigen die Kosten in der Altpapierverwertung. Störstoffe verursachen am Ende der Aufbereitungsprozesse hohe Kosten, da sie entsorgt werden müssen.

Papierfremde Inhaltsstoffe gelangen nicht nur bei der Sammlung ins Altpapier. Schon bei der Gestaltung und Herstellung von neuen Papierprodukten muss darauf geachtet werden, dass sie recyclinggerecht konzipiert werden.

Gerade in der Schweiz, wo der grösste Teil des gesammelten Altpapiers in höherwertigen Papieren wie Zeitungspapier und Magazinpapier eingesetzt wird, bestehen hohe Anforderungen an die Effizienz der Altpapiersammlung, die Qualität des gesammelten Altpapiers und dessen Recyclierbarkeit.

Nach Sorten trennen

Die Trennung der Sorten an der Quelle ist meistens sinnvoll, da sie nachträgliche Sortieraufwendungen überflüssig macht. Ferner entspricht die Trennung nach Sorten den Bedürfnissen der meisten Verwerter, weil jede Art der Wiederverwertung andere Materialansprüche stellt.

Anforderungen an die Sammlung

Die Anforderungen an die jeweilige Sammlung hängen ab von:

  • der Quelle einerseits
  • den Anforderungen des Verwerters andererseits

Sauberes Altpapier

Grundsätzlich sollen Papier und Karton möglichst trocken und sauber sein, weil Nässe, Schmutz und Unrat die Verwertung einschränken. Papier und Karton möglichst immer bündeln und für die Bereitstellung des Papiers keine Tragtaschen, Säcke oder Schachteln verwenden. Sie bergen die Gefahr der Durchmischung mit anderem Kehricht.