Folienverpackung von Zeitschriften

Macht es Sinn Zeitschriften in Plastik zu verpacken und kann das Material so in die Altpapiersammlung gegeben werden?

Immer mehr Verlage setzen aus wirtschaftlichen Gründen auf die Verpackung mit Plastikfolie. Für die Sendung Kassensturz wurden von der EMPA St. Gallen die Ökobilanzen im Zeitschriftenversand verglichen. Resultat: Plastikfolie ist besser als Couvert.

Für einen effizienten Recyclingprozess wäre es wichtig die Plastikfolie vom Papier zu trennen. Zwar reisst die Folie meistens bei der Auflösung des Altpapiers auf, es kommt jedoch zu höheren Faserverlusten, da an den Folien Fasern kleben bleiben, die dann als Reststoff bzw. Abfall zusammen mit den Folien ausgeschleust werden. Bei sehr schonender Auflösung kann es auch vorkommen, dass die Folie nicht aufreisst und die gesamte folierte Zeitschrift aussortiert wird.

Die Entsorgung der Folie am Ende des Aufbereitungsprozess verursacht Kosten, da sie entsorgt werden muss. Auch kann sie in der Mischung keinem anderen Recyclingprozess zugeführt werden.

Verbesserte technische Lösungen bei der Folienverpackung sehen Perforierungen vor, damit die Folie schneller und in kleinere Stücke aufreisst. So können die Faserverluste reduziert werden.